Manchmal ist das Leben schon sehr gemütlich.

In der Hängematte sandeln und den wilden Kaiser beobachten. 😀

Aber eigentlich wollte ich mich heute mit einer Diät beschäftigen. Äh nein… Nicht mit meiner. Da ist Hopfen und Malz verloren. Mit der Gewichtsreduzierung der Schwoim.

Und da der Kocher samt Gaskartusche sehr schwer war, wollte ich dieses Problem anderweitig lösen. Eine neue Hitzequelle musste her. Die Lösung… Der Hobokocher oder Holzvergaser.

Zwei ineinander gesteckte Blechdosen mit Löchern versehen.

Das Prinzip ist wohl, entstehender Rauch in der inneren Dose gelangt durch Löcher in den Zwischenraum der Dosen. Dort steigt er, mit frischen Sauerstoff durch Löcher der äußeren Dose, auf und gelangt durch eine weitere Lochreihe der inneren Dose wieder in die Brennkammer. Das Ganze soll den Rauch durch Verbrennung stark reduzieren. Na ich bin gespannt. ^^

Aus einer alten Pfirsichdose und einer kleinen Erbsendose habe ich mir mal so ein Ding gebaut und mit Löchern versehen. Leicht ist es schon mal. Aber bekommt man damit auch anständig Wärme her?

Bestückt mit Reisig und unwahrscheinlich wenig Holz, ließ sich der Kocher schnell entflammen.

Ich sehe auch einzelne Flammen aus den oberen Löchern schlagen. Das funktioniert schon mal ganz gut.

Aber brennen tut er nicht lang. Ständig muss man kleines Holz nachlegen, sonst ist er gleich aus. Vielleicht muss ich noch ein paar Löcher mehr in den Boden bohren. Ich habe irgendwie den Eindruck, dass die Glut unten schnell erstickt.

Hab ja noch ein paar Tage Zeit. 🙂

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