Und nun heute der Test der Strecke zum Sylvensteinspeicher. Navigiert von BRouter in 5,5 Stunden. Das glaube ich jetzt nicht unbedingt, aber… schau ma mal.
Über Holzkirchen und Bad Tölz Richtung Sylvenstein kam ich noch an diesem bezauberten Ort vorbei.

Wunderschön gelegenes, idyllisches Örtchen an der Isar zwischen Bad Tölz und Lengries genannt Little Kairo, wenn man nicht die Bundesstraße runter brettert. Und obwohl ich noch nie hier war… kommt mir mir das alles so bekannt vor. Möglicherweise ein Fehler im Raum-Zeit-Kontinium, schlichtweg bekannt als… DIE MATRIX! 🙂
Bis hierhin waren es nun 2 Stunden Fahrt. Ich hatte also noch bis zum Sylvenstein ganze 3,5 Stunden Zeit, die dann nach 30 Minuten knattern auch um waren. Diese Fahrt ist wirklich mystisch. Noch ein Sprung in der Zeit! Das war wohl nix mit dem BRouter.
Nochmal kurz am untergegangenen Örtchen Fall vorbeigeschaut, dass heute aber nicht zu sehen war. Da ist der Wasserstand zu hoch. Aber gelegentlich kann man es sehen!
Und da ich immer ungern den gleichen Weg zurückfahre als ich gekommen bin, fahre ich über den Walchen zum Achenpass.

Deutlich merkte man den fallende Temperatur als die Schwoim sich den Pass mit 15 km/h im 1. Gang hinaufschraubte. Der Mercedes SL hinter mir hatte es deutlich wärmer! Wenn auch nicht durch seine Heizung, sondern eher durch seine Wutausbrüche und Beschimpfungen, da das Überholen auf der engen Strasse eher nicht möglich war. 😀
Danach benötigte ich erstmal eine kurze Verschnaufpause zum Aufwärmen an meinem absoluten Lieblingssee. Hier könnte ich Stunden verbringen.

Und jetzt kommt’s! Brutaler Rückreiseverkehr vom Tegernsee zur Autobahn A8. Sämtliche Hauptstrassen verstopft. Also fragte ich das Android-Navisystem nach einem passenden Weg. Nein… Nicht Google-Maps! OsmAnd, das jeden kleinsten Feldweg kennt, sofern die Benutzer, unter anderen auch ich, diesen eingetragen haben. In den Einstellungen habe ich mal Autobahnen und unbefestigte Wege ausgeschlossen. Und wo führte es mich dann lang? Natürlich über die schönsten Feldwege. Dumm nur, wenn die Benutzer die Oberflächen der Wege nicht eintragen. 😦
Die Krönung war dann ein Feldweg, der über eine gesperrte Kuhweide führte. Der Toni-Bauer und sein Dobermann Lola (ein total netter Hund!!!) wiesen mir dann den richtigen Weg. Und so war ich nach 3 Stunden Heimfahrt wieder zu Hause.
Ergo… Das mit Navigationssystem muss noch stark überdacht werden.
